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Wilhelm-Busch-Grundschule Blankenfelde

 

maxundmoritz

Inklusion

Nach Beschluss aller zuständigen Gremien hat sich die Wilhelm-Busch-Grundschule erfolgreich für die Pilotierung zur Inklusion beworben. Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 ist sie anerkannte Schule für Inklusion.

Was bedeutet Inklusion?

Das Wort „Inklusion“ (lat.) bedeutet Einschluss/ Enthaltensein. In der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die am 13.12.2006 von der UN-Vollversammlung beschlossen wurde, ist das Recht auf Bildung für Menschen mit Behinderungen in Artikel 24 definiert. Danach sind die Vertragsstaaten völkerrechtlich verpflichtet, das Recht auf Bildung für Menschen mit Behinderungen ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit in einem inklusiven Bildungssystem zu realisieren. Hauptaufgabe der Inklusion ist es, die Rahmenbedingungen an den Bedürfnissen und Besonderheiten aller Schülerinnen und Schüler auszurichten. Dabei werden sowohl Schülerinnen und Schüler mit lernhemmenden Lernvoraussetzungen als auch Schüler mit überdurchschnittlich lernfördernden Lernvoraussetzungen einbezogen.

Eine inklusive Schule eröffnet allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihren individuellen Lernvoraussetzungen, gleiche Lernchancen. Die Heterogenität der Schülerschaft wird bewusst wahrgenommen und durch veränderte Lernarrangements berücksichtigt und gefördert.

Inklusion ist kein Lehrmittel, das eingesetzt werden kann, sondern beschreibt viel mehr einen Prozess in dem alle am Schulleben Beteiligten schrittweise gemeinsam Kompetenzen erwerben um eine Schule der Vielfalt zu schaffen.

Welche Schritte zur inklusiven Schule realisiert die Wilhelm-Busch-Grundschule bereits?

Lehren, bilden und erziehen bedeutet in einer inklusiven Schule den Unterricht so zu organisieren und zu strukturieren, dass binnendifferenziert, den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler entsprechend, unterrichtet wird. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Lerninhalte und die Lernorganisation. Grundlage ist das Erfassen der individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler bereits in der Schuleingangsphase. Daher findet in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 gemeinsam mit unseren Sonderpädagogen eine intensive förderdiagnostische Lernbeobachtung statt. Aus den Ergebnissen der förderdiagnostischen Lernbeobachtung und Unterrichtsbegleitung werden im Team aus Klassenlehrer und Sonderpädagogen individuelle Förderpläne erstellt. Im Rahmen der Pilotierung beteiligen sich alle Kollegen an den spezifischen Fortbildungen zur Inklusion. Grundlage dafür ist ein umfangreiches von uns erarbeitetes Fortbildungskonzept. Es finden regelmäßig thematische Elternversammlungen im Rahmen der Inklusion statt. Unsere Steuerungsgruppe Inklusion besteht aus acht Kollegen, die die Umsetzung der Inklusion an unserer Schule unterstützen. Die Pilotphase bis 2014/15 wird wissenschaftlich begleitet.

Der Unterricht wird sukzessive methodisch-didaktisch auf die Ergebnisse der individuellen Förderpläne angepasst. Die Maßnahmen zur Binnendifferenzierung zielen dabei insbesondere auf die unterschiedlichen Zugänge zum Lerninhalt, als auch auf die Qualität und Quantität der Lernaufgaben und Medien ab. Zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lerntypen werden u. a.  folgende Unterrichtsformen eingesetzt:

 - Arbeit mit Tages- und Wochenplänen

- Arbeit an Lernstationen und Lernbuffets

- Lernen in Projekten, Arbeiten mit Lernwerkstätten

- Lernen in Partner- und Gruppenarbeit

- Lernen mit digitalen Medien

- Methodentraining

Der Unterricht findet überwiegend im Zweilehrersystem statt, wobei in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 jeweils eine Lehrkraft und der Sonderpädagoge eingesetzt sind. Jedes Team erörtert in wöchentlichen Beratungsstunden gmeinsam mit den Sonderpädagogen Maßnahmen zur individuellen Förderung.

Beratung

Zusätzlich zu den regulären Elternsprechterminen können die Eltern durch die Sonderpädagogin über häusliche und/oder außerschulische fachspezifische Fördermöglichkeiten beraten werden. Außerdem können bei Bedarf und Wunsch Kontakte zu Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Fachärzten, Jugendämtern etc. hergestellt werden.

Unsere Sonderpädagogen, Frau Nakos und Frau Hübner, stehen Ihnen gern für Beratungen zur Verfügung.

Sie können die Koordinatorin für Inklusion, Frau Nakos,  montags  in unserer Schule telefonisch zur Terminvereinbarung unter Tel.: 03379 - 20 19 71 erreichen.

Gern können Sie Ihre Anfragen oder Anregungen über e-mail an sie richten:

wbgs-blankenfelde-nakos@gmx.de

 

oder wenden Sie sich mit Ihren Fragen an unsere Sonderpädagogin,  Frau Hübner,:  wbgs-huebner@gmx.de

 

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